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ewo-Info 2010
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Pressespiegel

 

 

:: Hans Eisler hätte seine Freude gehabt
... auf der Bühne stand nicht nur ein Ensemble, das es verstand die Zuschauer zu aktivieren, Bernd Köhler, Hans Reffert und Christiane Schmied stellten auch erstaunliche Neubearbeitungen deutscher und internationaler Songs und Kampflieder vor. Die Lust am Experimentieren mit dem Musikmaterial war spürbar. ewo2 präsentierte eine Möglichkeit, sich den Anforderungen im Umgang mit dem Erbe zu stellen. Hans Eisler hätte wohl seine Freude gehabt an den anspruchsvollen Verarbeitungen von vermeintlich Altbekanntem. Die Guppe machte ein Angebot, das Kunst war und nicht bloße Agitation. // Aus dem Buch: Wessen Welt ist die Welt? - Ernst Busch im 21. Jahrhundert / edition bodoni. Berlin 2012

 

 

:: Liedermacher- und Gitarrenmusik auf höchstem Niveau
Eine politische Werbeveranstaltung wurde der Abend zumindest auf den ersten Blick nicht, stattdessen gab es Liedermacher- und Gitarrenmusik auf höchstem Niveau. (...) Der Name der Band „ewo2” steht als Abkürzung für „das kleine elektronische Weltorchester”, wobei die hoch gesetzte 2 die Quadratestadt Mannheim symbolisiert. Es ist ein 1998 gegründetes Projekt des Sängers, Gitarristen und Stückeschreibers Bernd Köhler, sowie des Gitarristen Hans Reffert, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Fertigkeiten auf seinem instrument von der Szene mit dem Beinamen „Zauberfinger”, bedacht wird. In Neustadt mit dabei war auch der in der Nähe von Heidelberg lebende Schwede Jan Lindqvist, ebenfalls ein Ausnahmegitarrist, der sich besonders im Bluesrock-Bereich zu Hause fühlt. (...)

Zu den eigentlichen Höhepunkten des Konzerts avancierten die von Bernd Köhler selbstgeschriebenen Songs. Bei Stücken wie dem gefühlvollen „Marie”, dem an Hannes Wader erinnernden „Keine Wahl” oder dem überlangen „S.O.S. - Save our Souls”, bei dem sich alle drei Gitarrenspieler gekonnt in Szene setzten, zeigte sich, dass Songschreiber bei der Interpretation ihrer eigenen vertonten Gedankengänge immer noch am meisten Authentizität an den Tag legen. Hans Kraus in „Die Rheinpfalz” vom 28. April 2012.

 

 

 

:: Avanti Musica: Politik müzikte yeni aray??lar ve olanaklar
Politik müzikte güncel i?aret fi?eklerinden bir tanesi Almanya’dan. Das Kleine Electronishe Weltorchester (ewo2) geçmi?in köklü mücadelelerini günümüzün yeni müzikal olanaklar? içinde i?leyen bir grup. Asl?nda grubun kendisi bir proje. Her biri uzun y?llard?r Alman politik müzi?inin içinde yeralan isimler olan Bernd Köhler, Hans Reffert, Christiane Schmied, Laurent Leroi'den olu?an bir proje. Projenin en ilgi çekici yan? sol mücadeleye ait ezgileri, dizeleri yeniden i?lenmesinde yat?yor. (den ganzen Text lesen) // Aus dem türkischen Internet-Portal SOL-Kültür vom 13.03.2010

 

 

 

:: Utopische Tendenzkunst
Bernd Köhler – auch bekannt unter dem Namen „Schlauch” – steht seit vierzig Jahren in der Tradition der Künstler, die konsequent eine Verbindung von Politik und Musik verfolgen. Das kleine elektronische Weltorchester mit Christiane Schmied, Hans Reffert (Guru Guru), Laurent Leroi und Adax Dörsam – gegründet vor fast zehn Jahren für eine Multimedia-Inszenierung zum siebzigsten Todestag des russischen Revolutionspoeten Wladimir Majakowski – ist die Fortsetzung dieses Ansatzes mit neuen musikalischen Mitteln. Konstantin Wecker forderte im Folker angesichts der Verhältnisse vor einiger Zeit „utopische Tendenzkunst”. Wie die aussehen kann, zeigen Bernd Köhler und ewo2.   // Michael Kleff in „Folker”, (Magazin für Folk, Lied und Weltmusik) 1/10

 

 

 

:: Das Prinzip der Montage
Vergessen Sie alles was Sie über Lieder der Arbeiterbewegung zu wissen meinten, machen Sie sich locker und lauschen Sie, wie das kleine elektronische Weltorchester die alten Arbeiterkämpfer zum Tanzen bringt. (...) Das Prinzip der Montage, vereint mit gesanglich, klanglicher Dekonstruktion. Auch für Bernd Köhler ein Lernprozess. Vom Polit- und Agitpropliedermacher der siebziger Jahre zum kritisch-selbstkritischen Kopf von ewo im Quadrat, dem kleinen elektronischen Weltorchester aus Mannheim – Aus alt mach neu. Dafür gibt es jetzt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.  // Eberhard Reuß im SWR2 - Kulturjournal, 12. November 2009

 

 

:: Engagement und Spaß im Quadrat
... manche Interpretationen altbekannter Lieder erscheinen beim ersten Hinhören ziemlich gewöhnungsbedürftig, doch genau das macht den Reiz dieser Arrangements aus: du horchst auf, hörst neu hin. Die Aussage kommt aus einer völlig neuen Richtung, ein altes Lied erhält neue Kraft, Melodie und Text sind wieder da, und es wird klar: das gilt ja immer noch, das ist ja noch (oder wieder) ganz aktuell. Diese Lieder werden noch gebraucht. Das kleine elektronische Weltorchester ist ein wirklich außergewöhnliches und sehr lebendiges musikalisch-politisches Projekt. Folk, Elektronik und Rock'n'Roll bilden eine Melange, die Engagement, künstlerischen Anspruch und Spaß auf hervorragende Weise miteinander verknüpft.  // Kai Engelke (Köpfchen - AG Burg Waldeck 1/10)

 

 

:: Für die Demo und einen lebendigen Geschichtsunterricht!
Im Zuge von Massenarbeitslosigkeit, Kriegspolitik und Terrorwahn formiert sich erneut ein Widerstand von unten, der Solidarität stiftende Songs gut gebrauchen aknn. Auch die Klassiker kommen dafür in Frage. Zumal dann, wenn sie so frisch daherkommen, wie auf dem neuen Album von ewo2 - mit Lust am Experiment, das jedoch stets in eingängige Songstrukturen eingebettet ist. Musikalisch treffen Folk und Rock auf Elektronik. (...) Fazit: Taugt zum Zuhören, für die Demo und einen lebendigen Geschichtsunterricht!  // Thomas Wagner in melodie & rhythmus (Berlin), März 2010

 

 

:: Kraftvoll
Schon das erste Album des „kleinen elektronischen Weltorchesters” ewo2, das im Mai 2007 erschienene "avantipopolo1" überraschte mit einer interessanten Auswahl von Arbeiterliedern in kreativer Interpretation (...) Das vor wenigen Monaten erschienene Folgealbum „avantipopolo2” ist eine ebenso spannende Zusammenstellung - nur noch besser! Den musikalischen Höhepunkt des Albums erreicht man schon beim vierten Lied: eine fantastische Version des US-amerikanischen Folk-Klassikers ‚Sixteen Tons’ über die Arbeitsbedingungen in den Kohlegruben. Wer den Song in der kraftvollen Version der Redskins liebt, wird von dieser langsameren, aber nicht minder kraftvollen Fassung, gesungen von ewo2-Gitarrist Hans Reffert, begeistert sein.

Kein Zufall und mehr als gerechtfertigt, dass die Gruppe zwei überregionale Musikpreise erhalten hat: den Sonderpreis „Prix Courage” beim Weltmusikfestival Creole-Südwest und kürzlich den renommierten „Preis der deutschen Schallplattenkritik” in der Sparte Lied und Chanson.  // von Sascha Stanicic in „sozialismus-info” - Januar 2010

 

 

 

:: Subversive Klangwelten 2
Das kleine elektronische Weltorchester hat ein Jahr nach dem Erscheinen von »Avantipopolo1«, einem sehr interessanten Album mit experimentellen Coverversionen von Arbeiter-, Solidaritäts- und Partisanenlieder, nun einen würdigen Nachfolger vorgelegt. Der Titel des Albums ist einem Song von Bernd Köhler (alias »Schlauch«) entliehen (...) Die Themen des aktuellen Albums zeigen auch wieder deutlich, wo sich die Band verortet. Das kleine elektronische Weltorchester ist eine Band der Bewegung, die dort auftritt, wo die sozialen Kämpfe stattfinden. (...) Passend zum Erscheinen ihres zweiten Albums wurde die Band in diesem Jahr im Rahmen des Wettbewerbs »Creole Südwest« mit dem »PRIX COURAGE« ausgezeichnet. In diesem Sinne kann man der Band nur zum Preis und zum aktuellem Album gratulieren, das qualitativ uneingeschränkt an das Vorgängeralbum heranreicht.  // DJ Chaoz in CONTRASTE Nr. 302 (Nov. 2009)

 

 

:: Alltagsgeräusche zu Musik
... man macht es sich zu einfach, die elektronischen Kompositionen von Christiane Schmied in das nichtssagende Fach „Techno” einzuordnen. „Meine Wurzeln liegen bei John Cage, Stockhausen und Steve Reich”, erklärt sie und, „wir schätzen den musikalisch radikalen Ansatz der Einstürzenden Neubauten”. An Synthesizer und Computer zerstückelt Christiane Alltagsgeräusche, um daraus innovative Klanggebilde zu bauen. Zum Beispiel im Kleinen Elektronischen Weltorchester (ewo2), das gerade sein neues Album veröffentlichte. Traditionelle Arbeiterlieder dreht ewo2 schon mal durch den elektronischen Fleischwolf und die bildgewaltigen Gedichte des russischen Schriftstellers Wladimir Majakowski werden zu kapriziösen Chansons mit dekonstruierten Sprachfetzen. // Christian Hoffmann in regioavtive.de - die musicszene im netz, 24.August 09

 

 

:: Erstaunlich
Erstaunlich, wie zeitlos aktuell die Texte alter Arbeiterhits wie dem Solidaritätslied von Brecht/Eisler, dem Bet und Arbeit (1863) von Georg Herwegh, dem Heckerlied oder dem wundervoll gesungenen Bergarbeitersong Sixteen Tons von Merle Travis bis in unsere Gegenwart hineinwirken. Auch, weil ewo2 den Stücken inhaltlich und musikalisch mit Respekt begegnen, ohne ihre Strahlkraft durch allzuviel Pathos zu erdrücken.  // jm im ver.di-Mitgliedermagazin „publik” 12, 2009

 

 

:: Arbeiterlied - Elektrobeat
ewo2, „das kleine elektronische Weltorchester” mit dem Liedermacher Bernd »Schlauch« Köhler erschafft das Arbeiterlied neu: Alte und neue Kampflieder mit Klampfe, Akkordeon und elektronischen Klängen. Bertolt-Brecht-Klassiker im orientalischen Stil. Preisträger der „deutschen Schallplattenkritik” 2009.  ” // metallzeitung, Mitgliedermagazin der IG Metall, 02-2010

 

 

:: Eindrucksvoll vertont
Weltwirtschaftskrise und Globalisierung haben neues Interesse an Liedern des politischen Widerstands geweckt. Die Mannheimer Band ewo2 um den Liedermacher Bernd Köhler hat gerade ihre zweite CD mit solchem Liedgut und dem Titel „Avanti Popolo2” herausgebracht. Im dicht gefüllten Ludwigshafener „Haus” stellte die Band ihr neues Programm vor. (...) Kämpferisch und engagiert deklamiert und sang Köhler. Ihm geht es darum, zu packen, mitzureißen. Auch die alten Klassiker von Bert Brecht/Hanns Eisler haben dazu Potential. Sei es die „Resolution der Kommunarden” oder das „Solidaritätslied”. Und weil dieses ein internationaler Appell ist, zupft Adax Dörsam arabische Melodien auf seiner Saz dazu. Laurent Leroi steuert ein fantasiereich und filigran gespieltes Knopfakkordeon bei. Hans Reffert ist ein Mann des Blues. Darum gab er eine eindringliche Interpretation des alten Klassiker „16 Tons”, der von der Ausbeutung amerikanischer Bergwerksarbeiter erzählt. Alles Leid der geschundenen Bergleute schrie er heraus, rau und wild und bluesig, von den wimmernden Klängen seiner Slide-Gitarre sparsam begleitet. Die Not des Volkes war auch für den russischen Poeten Wladimir Majakowski ein Thema, sei es in der Sowjetunion oder in Deutschland. „Schon” ist eine düstere Ballade über das Berlin der 30er Jahre, von Christiane Schmied in düsteren Klängen eindrucksvoll vertont. Die Keyboarderin zeigte den ganzen abend über ihre Qualitäten als Soundtüftlerin, die auch mal mit clubbigen Beats den alten Widerstandsliedern ein modernes Outfit verpasst.  // Rainer Köhl in der „Rheinpfalz”, 24. September 2009

 

 

:: Intelligent gegen den Strich gebürstet
Das kleine Bremer Schallplattenlabel „Jumpup" von Matthias Henk ist erstmalig mit einer Produktion auf der Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik vertreten - in der Sparte Lied und Chanson wurde die CD „avantipopolo2“ der Gruppe ewo2 in die jüngste Bestenliste aufgenommen. Das Ensemble hat für dieses Album historische und aktuelle Revolutions- und Widerstandslieder neu bearbeitet und um Eigenkompositionen ergänzt. (...) Die eingängigen Melodien hat das kleine elektronische Weltorchester kräftig und überhaus intelligent gegen den Strich gebürstet, sodass diese Agitationslieder einen völlig anderen, auf den Text konzentrierten Anstrich bekommen. // Weser-Kurier-Kultur, 22. Nov. 2009

 

 

:: Nicht zu vergessen
Eine der durchaus dankbar anzuerkennenden Eigenschaften der Zeit ist, dass sie bei allem Übel, das sie mit sich bringt, doch unterm Strich mehr Überlebende hinterlässt, als sie Opfer zu verzeichnen hat. So kann jeder von uns ein über das andere Mal zum Veteranen seines eigenen Lebens werden. Auch das politische Protestlied ist einer dieser Überlebenden seines eigenen Schaffens. Bernd Köhler und sein Musikprojekt ewo2 haben das erkannt und sorgfältig darauf reagiert (...) Von der Brecht'schen „Resolution der Kommunarden” über das historische „Heckerlied” bis zu Köhlers Eigenkompositionen wie „ ... in dieser Zeit” zeigen ewo2 die zeitlose Unzeitmäßigkeit des kämpferischen Liedguts, das vielleicht ein wenig schwerer atmet als früher, doch nicht vergessen werden darf // bema, Mannheimer Morgen, 24. Sept. 09

 

 

:: If I c'ant dance...
...it’s not my revolution!“, erklärte Emma Goldman 1931 und welche/r Aktivist/in kann sich ihr nicht anschließen. Was ist eine politische Bewegung ohne ihre Musik? (...) Musik gegen die Krise macht ewo2, die Gruppe um den Liedermacher Bernd Köhler, der in den letzten Jahrzehnten schon umfassend politisch aktiv war. Gut, dass Lieder wie „Gute Tradition (Nazis raus aus unsrer Stadt)” zeitlos hör- und tanzbar sind, denn notwendig sind sie leider immer noch.// UNIQUE (Wien) – Nummer 04-09

 

 

:: Mit großer Freundlichkeit
Später gab Köhler, der Mann mit der starken Sprechtheater-Stimme, »Bella Ciao« zum besten, und löste die Mitklatsch- und Mitsingambitionen des Publikums in schnellem Hot Jazz auf. Solche Irritationen präsentiert er mit großer Freundlichkeit, die Verpflichtung zur hämischen Lustigkeit und historischen Distanzierung, geht ihm ab. (…) Das beste Lied des Abends wurde vom sehr guten ewo2-Gitarristen Hans Reffert zur Slide auf seinen Knien gesungen – »Joe Hill« als brachialer Talking Blues mit Flüstern und Brüllen. Das hätten Nick Cave oder Muddy Waters an einem guten Tag nicht besser hingekriegt. // Christof Meueler in „junge welt” – Berlin, 12. Januar 2009

 

 

:: Politische Texte, mitreißende Musik
Als international erwies sich das Weltorchester allemal. So traf auf ein italienisches Arbeiterlied die nach Western klingende halbakustische Gitarre Refferts, gepaart mit den unvermeidlich französisch anmutenden Akkordeonklängen. Nicht zu vergessen – als dehne „ewo2” den Anspruch der „Internationale” bis in die Weiten des Weltalls – die „Weltraum-Klänge” aus Christiane Schmieds Maschinen. An Originalität unübertroffen, meisterte das Orchester unter experimenteller Ausschöpfung seiner musikalischen Bandbreite, einen akustisch-dramaturgischen Spannungsbogen wie in einem musikalischem Hörspiel. // Melissa Holstein, Starkenburger Echo, 23-04-2008

 

:: Französische Einflüsse
Nach langen Jahren der Pause als Liedermacher stellt Bernd Köhler neue poetische und engagierte Lieder vor, die mit hörbar französischen Einflüssen musikalisch gekonnt arrangiert sind. Lieder, die Lebensfreude und die Utopie einer anderen Welt verteidigen („Komm Marie“), die für Gelassenheit im alltäglichen Kampf plädieren („Der Stein des Weisen“) und die Profitlogik internationaler Konzerne kritisieren („SOS – In voller Fahrt“). Es sind ansprechende Metaphern, die den Kitsch früherer Jahre vermeiden. Lieder, die in den zukünftigen sozialen Auseinandersetzungen ihre Nützlichkeit haben werden. // Rainer Katlewski in Trottoir (Berlin), Heft 58 - 08

 

:: Auf Stand
Das kleine elektronische Weltorchester - so der ausführliche Bandname –, ein Trio um Bernd Köhler, interpretieren auf ihrem Livedebüt Eigenes, Fremdes und Klassiker wie „Joe Hill”, oder die „Internationale” mit Gitarren und Elektronik völlig überraschend und neu. Politische Musik auf aktuellem Stand. // Folker - Magazin für Folk, Lied und Weltmusik 02-08

 

:: Subversiv
Einen besonderen Reiz erhält die Musik durch die Einbeziehung elektronischer Spielereien, für die Christiane Schmied, eine gelernte Cutterin, verantwortlich ist. So treffen bei diesem Projekt klassisches Folk-Instrumentarium wie Akkordeon auf das Rock'n'Roll-geschulte Gitarrenspiel eines Hans Reffert (Guru-Guru) und elektronische Elemente aufeinander und bilden eine musikalische Symbiose. Insgesamt durch und durch hörenswert, auch wenn der eine oder andere Song aufgrund des experimentellen Charakters erst einmal gewöhnungsbedürftig ist. // CONTRASTE - Oktober 2007

 

:: Anspruchsvoll
Sie klingen uns noch in den Ohren, die trotzig heraus gegrölten Kampflieder, diese mehr schlecht als recht vertonten Parteiprogramme, intoniert von hoch motivierten „Songgruppen”, die mit der Weltrevolution sehr viel im Sinn hatten, kaum jedoch etwas mit der Musik. Dass jedoch beides durchaus in Einklang zubringen ist – der politische Anspruch einerseits und anspruchsvolle Musik andererseits – das beweist eindrucksvoll „das kleine elektronische weltorchester” ewo2. (...) Es sind idealistische, hoffnungsfrohe Lieder, die „das kleine weltorchester” zu Gehör bringt. Lieder können nicht die Welt verändern, aber sie können zu einer positiven Grundhaltung beitragen, die nötig ist, um unselige Entwicklungen zu stoppen. // Kai Engelke in „Köpfchen“, Infomagazin der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, 02-2008

 

:: Überraschend
Es war ein Erfolg, der alle überrascht hat. Denn gleich mit seiner ersten CD wurde das „kleine elektronische weltorchester” aus Mannheim zur CD des Monats der Liederbestenliste gewählt. „Die neue Welt”, so heißt die CD der Mannheimer Musiker. Sie verbinden auf sehr eigene Weise elektronische Musik mit Volksmusik und Chansons, dazu anspruchsvolle Texte. // SWR2 Kultur-Journal aus Baden-Württemberg, 11-12-2007

 

:: Klassiker und Geräusche
ewo2 sind für den Fortschritt, den man auch hören kann. Sie bedienen sich digitaler und elektronischer Mittel und sind dabei ebenso kämpferisch wie experimentierfreudig. Die Probe im Studio ähnelt den Auftritten beziehungsweise umgekehrt: Die Improvisation mit dem Geräusch lenkt vom ungezwungenen Weiterexperimentieren kaum ab. Live klingt das dann so, als hätte das Probestudio nur kurz seinen Ort gewechselt. // Anna Panek in junge Welt, 18-09-2008

 

:: Rauhbeinig, skurril
Viele Gewerkschafter kennen den Liedermacher Bernd Köhler noch unter seinem Spitznamen „Schlauch”. Auf seiner neuen CD schaffen er und das „Kleine Elektronischen Weltorchester” Klangwelten aus Rock- und Hawaii-Gitarren, Akkordeon und Elektroniksounds mit Anklängen an das Chanson. Die Texte sind politisch, auch mal rauhbeinig oder skurril. Der Titel „SOS - in voller Fahrt”, eine Parabel zum Thema Werksschließung, liegt ganz vorn in der internationalen Liederbestenliste deutschsprachiger Musik. // Metallzeitung, Mitgliedermagazin der IG Metall - November 2007

 

:: Revolutionäre im Randbereich
Acht Gitarren, Keyboard, elektronische Maschinen, Verstärker. Betreten dazu drei Vollblutmusiker wie die des elektronischen Weltorchesters „ewo2” die Bühne, ist ihnen Aufmerksamkeit garantiert. Die drei Musiker stehen für Klassiker des politischen Liedgutes und raffinierte Eigenkompositionen. (...) Alles in allem eine kreative Mischung von revolutionärem Geist, Tradition und Moderne; in dem Bewusstsein, dass Erfahrungen von gestern auch heute noch aktuell und verwendbar sind. // Gisela Büdel - MainPost: 28-09-2007

 

:: Fein justierte Paukenschläge
Bernd Köhler und seine musikalischen MitstreiterInnen haben sich mit fein justierten Paukenschlägen in der Szene zurückgemeldet und servieren zwei abwechslungsreiche, thematisch als auch musikalisch überzeugende CDs die vor allem Lust auf kommende Bühnenauftritte machen. // Rote-Hilfe Magazin 04- 2007

 

:: Neues Hören
Der kreative Mannheimer Liedermacher überrascht selbst seine Fans. Bernd Köhler hat mit ewo2 eine Reihe von bekannten Arbeiterliedern ausdrucksstark bearbeitet - die Künstler verführen zum neuen Hören. // junge welt 21-09-2007

 

:: Lieder der Kleinen im Kampf gegen die Großen
Es war kein Sturm auf den Palast, aber ein Hauch von Revolution lag doch in der Luft: Der Verein „Kunstpalast” brachte die Band ewo2 auf die Bühne der alten Schule. Mit ihrem Programm „Avantipopolo” sorgten die Künstler dafür, dass die Zuschauer einen Abend der poetischen und politischen Musik genossen. // Rhein-Neckar-Zeitung - 22-04-2008

 

:: Trotzig schön
Bernd Köhler singt im Geheul der Kriegssirenen seine trotzig schönen Lieder. Ganz nach dem Motto: Komm Marie, lass uns grad heut den roten Stern zum tanzen bringen! // Walkin' T:-)M in folkworld, März 2008

 

:: Einfallsreich
Bernd Köhler hatte bereits in früheren Jahren immer wieder gute Musiker um sich, die sowohl bei seinen Plattenaufnahmen als auch bei Auftritten (bereits in den 80ern) dabei waren. Einer, der mit ihm schon seit über 20 Jahren tourt und musiziert, ist Hans Reffert, Gitarrist der deutschen Rock-Legende "Guru Guru".

„Avanti Popolo” ist ein Album mit Live-Mitschnitten von Auftritten. Die Lieder sind einfallsreich arrangiert und die Aufnahmequalität ist hervorragend - fast wie eine Studioeinspielung. Herausragend ist für mich ein Song, der ausnahmsweise mal nicht von Bernd Köhler, sondern von Hans Reffert gesungen wird, nämlich "Joe Hill" Es gibt von diesem Lied viele Interpretationen (die bekannteste sicher von Joan Baez beim Woodstock-Konzert). Aber mit dem Blues-Gesang von Hans (und einer dazu passenden Slide-Guitar-Begleitung) läuft das Lied zu neuer Hochform auf. // Werner Lutz in UZ - Unsere Zeit, 10. August 2007

 

:: Kraftvoll
Dergleichen gab es in Lohr schon lange nicht mehr zu hören und zu sehen: Das »Kleine Elektronische Weltorchester (ewo2)«, wie es am Dienstagabend in der IG Metall Bildungsstätte auftrat. Dass Köhler stark vom französischen Chanson beeinflusst ist, wurde schnell deutlich. Er hat eine kraftvolle Stimme, seine Mimik und Gestik sind beeindruckend. Kongenial war die Darbietung seiner beiden Partner Hans Reffert und Christiane Schmied. // Dietrich Jahns – Main-Echo - 27-09-2007