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P R E S S E S P I E G E L

 

 

:: übertroffene Erwartungen
... der offiziellen Feier war ein Konzert mit Bernd Köhler vorausgegangen, der - musikalisch begleitet von Jan Lindqvist - Solidaritäts- und Widerstandslieder aus zwei Jahrhunderten vortrug. Der Künstler übertraf alle Erwartungen und brachte die „Herztöne der Partei und der gesamten Arbeiterbewegung zum Klingen”. Thematisiert wurde dabei nicht nur Klassisches, wie etwa das Schicksal der „Moorsoldaten”, sondern genauso eindrucksvoll die Jahre der Friedensbewegung und die Anfänge der AKW-Proteste. // Starkenburger Echo, 14. November 2011

 

 

:: klar und frisch
Da sitzt es also ungläubig auf der Chaiselongue und reibt sich müde die Augen. Das neue Jahr ist jung und weiß ja selbst noch nicht, wohin die Reise gehen wird. Ein Schicksal, das wir alle mit ihm teilen. Was wird sein, das ist hier die Frage in den ersten Tagen des frisch gedruckten Kalenders. Auch auf der aktuellen Platte von Blandine Bonjour und Bernd Köhler steht sie weit oben auf der Liste.

„Che Sará?” fragen die beiden Musiker gleich im ersten Lied auf „Les nouveaux mousquetaires”. Hier ist es die Frage der Verzweifelten, die ihr Land verlassen müssen, nicht wissen, ob sie zurückkehren dürfen. Es ist ein sanftes und wehmütiges Protestlied, das den dreizehnteiligen Liederreigen eröffnet, der wieder einmal zeigt, dass man die Protestfahnen nicht zu schnell in den Schrank packen sollte. Klar und frisch klingt die Sorge um die Umstände der Welt. // Bernd Mand im Mannheimer Morgen, 16. Januar 2012

 

 

:: Wenn Sprache musikalisch wird
Auf dem Programm standen „Lieder aus dem anderen Frankreich”, einem Frankreich abseits der Touristenattraktionen und des Luxus der Champs Élysées. (...) Aus ihrem Repertoire revolutionärer Chansons boten Blandine Bonjour und Bernd Köhler eine grandiose Auswahl. Ihre angenehm timbrierten Stimmen machten jedes Lied zu einer Geschichte in sich. Die Begeisterung schlug hohe Wellen, war es doch ein unterhaltsamer Abend trotz der durchaus ernsten Hintergründe in den Texten (...) Auf lockre und teilweise amüsante Art und Weise wurde von den beiden Künstlern moderiert, wobei viel Interessantes zu Tage trat. Hätte man so ohne Weiteres Franz Schuberts Lied „Die Forelle”, bei den Revolutionsliedern vermutet? Wohl kaum! // Schwetzinger Zeitung vom 29-03-11

 

 

:: angenehmes Konzert
Ich schaute raus aus dem großem Fenster am anderen Ende des Saals und sah große Bäume sich leicht im Wind wiegen. Später gab es ein höchst angenehmes Konzert von Blandine Bonjour und Bernd Köhler. Zur akustischen Gitarre und kleiner Trommel wurden französische Lieder für und über die Commune, die Arbeiter und die Revolution im Duett gesungen. In dem Lied »Chiffon Rouge« von Michel Fugain für die 1981 streikenden Stahlarbeiter in Lothringen wird im Refrain »mehr Liebe, mehr Gerechtigkeit und mehr Freude« verlangt. Bei der Podiumsdiskussion hatte im Publikum einer aus Bayern gerufen: »Wer zum Schluß gewinnt, zeigt die Geschichte«. // Christof Meueler „junge welt“, 12-10-2011

 

 

:: Bestechend schöne Liederbauten
Ehrlich und direkt klingen die Lieder auf dem kleinen Silberling mit dem programmatischen Titel "Chansons sans cigare". Eine Sammlung historischer Miniaturen haben Blandine Bonjour und Bernd Köhler hier zusammengetragen, die sich von Bauernliedern des 19. Jahrhunderts über die Parolen der Pariser Commune bis in die politische Nachkriegszeit erstrecken. Allesamt sind sie eindeutig ohne Zigarre zwischen den Lippen und ohne überproduzierte Schleiflackspuren konserviert.

Blandine Bonjour und Bernd Köhler bauen im Zweigesang an klaren und oftmals bestechend schönen Liederbauten, während Köhlers Gitarre mit Unterstützung von Adax Dörsams Saitengriffen für ein sicher tragendes Gerüst sorgen. Herausgekommen ist dabei ein herrlich unverkopftes und seltsam zeitloses Kompendium jenseits der bekannten Liebes- und Leidenslieder der Chansonkultur. Bonjour und Köhler plädieren für ein Nichtvergessen mit festem Erzählton in der Stimme. Mit wachem Blick und einem Gespür für die kleinen Töne, die oftmals ihre melodischen Ursprünge mit Folkspuren aus den Protesthymnen der späten 1960er Jahre verbinden, schlagen Blandine Bonjour und Bernd Köhler die Brücke ins heutige Leben. Und das kann den Protest ganz gut gebrauchen. // Bernd Mand im Mannheimer Morgen vom 04. 09. 2010 in einer Kritik zur CD „Chansons sans cigare»

 

 

:: Utopische Tendenzkunst
(...) Bernd Köhler – auch bekannt unter dem Namen „Schlauch” – steht seit vierzig Jahren in der Tradition der Künstler, die konsequent eine Verbindung von Politik und Musik verfolgen. Das kleine elektronische Weltorchester mit Christiane Schmied, Hans Reffert (Guru Guru), Laurent Leroi und Adax Dörsam – gegründet vor fast zehn Jahren für eine Multimedia-Inszenierung zum siebzigsten Todestag des russischen Revolutionspoeten Wladimir Majakowski – ist die Fortsetzung dieses Ansatzes mit neuen musikalischen Mitteln. Konstantin Wecker forderte im Folker angesichts der Verhältnisse vor einiger Zeit „utopische Tendenzkunst”. Wie die aussehen kann, zeigen Bernd Köhler und ewo2. // Michael Kleff in „Folker”, (Magazin für Folk, Lied und Weltmusik) 1/10 >> Die besondere CD

 

 

:: Gesanglich, klangliche Dekonstruktion
„Vergessen Sie alles was Sie über Lieder der Arbeiterbewegung zu wissen meinten, machen Sie sich locker und lauschen Sie, wie das kleine elektronische Weltorchester die alten Arbeiterkämpfer zum Tanzen bringt. (...) Das Prinzip der Montage, vereint mit gesanglich, klanglicher Dekonstruktion. Auch für Bernd Köhler ein Lernprozess. Vom Polit- und Agitpropliedermacher der siebziger Jahre zum kritisch-selbstkritischen Kopf von ewo im Quadrat, dem kleinen elektronischen Weltorchester aus Mannheim – Aus alt mach neu. Dafür gibt es jetzt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.” // Eberhard Reuß im SWR2 - Mittagsjournal, 12. November 2009

 

 

:: Aussergewöhnliches Projekt
... manche Interpretationen altbekannter Lieder erscheinen beim ersten Hinhören ziemlich gewöhnungsbedürftig, doch genau das macht den Reiz dieser Arrangements aus: du horchst auf, hörst neu hin. Die Aussage kommt aus einer völlig neuen Richtung, ein altes Lied erhält neue Kraft, Melodie und Text sind wieder da, und es wird klar: das gilt ja immer noch, das ist ja noch (oder wieder) ganz aktuell. Diese Lieder werden noch gebraucht. Das kleine elektronische Weltorchester ist ein wirklich außergewöhnliches und sehr lebendiges musikalisch-politisches Projekt um den Mannheimer Musikanten Bernd Köhler, in früheren Jahren auch als „Schlauch” bekannt. Folk, Elektronik und Rock'n'Roll bilden eine Melange, die Engagement, künstlerischen Anspruch und Spaß auf hervorragende Weise miteinander verknüpft. 
// Kai Engelke (Köpfchen - AG Burg Waldeck 1/10)

 

 

 

:: Gelungene Fusion
Wenn sich Bernd Köhler einem musikalischen Projekt annimmt, dann kann man nicht davon ausgehen, dass ein bisschen Trallala und Schunkelmusk dabei herauskommt. Der Kämpfer mit der Klampfe hat sich mit Blandine Bonjour eine gleichgesinnte Chansonniere aus Frankreich gesucht. Lieder für den Frieden, Lieder von der Sehnsucht nach Freiheit spielen sie zusammen. In diesem Fall sind es Lieder aus Frankreich, Quebec und Deutschland. (...) "Chanson sans cigare" ist eine gelungene Fusion deutsch-französischer Freiheitslieder. // Karsten Rube in FolkWorld 03/2011

 

 

:: Die kurze Zeit der großen Hoffnung
Mit ihrem Chansonabend in Limburgerhof erinnerten Blandine Bonjour und Bernd Köhler an die Tage der Pariser Kommune. Kämpferisch und engagiert, so klingen Köhler und Bonjour mit ihren Liedern, die Überzeugung mit der die Beiden sie vortragen ist spürbar (...) es macht den besonderen Zauber dieser Chansons aus, dass es hier auch immer wieder sehr poetische Bilder gibt, dass Hoffnung aufscheint und die beiden Künstler zeigen auch genügend Esprit und Humor, so dass niemand trübsinnig werden muss. Das Programm verbindet schöne Lieder mit politischer Haltung und interessanten Informationen zur Entstehung der Chansons. // Gereon Hoffmann in „Die Rheinpfalz“ - 16. 08. 2011

 

 

:: nicht nur für die frankophile Gemeinde
Lieder aus dem anderen, dem revolutionären Frankreich verspricht das neue Album des Liedermachers Bernd Köhler. Hierfür hat er diesmal mit der Französin Blandine Bonjour kooperiert.

In der Zusammenstellung verschwimmen die Grenzen von einer häufig als „Hochkultur» verklärten Welt der Chansonniers und den klassischen „Gassenhauern” des Volkes. In dieser Hinsicht scheint Frankreich - trotz vieler ansonsten strikteren Abgrenzungs- und Selektionsmechanismen zwischeen „Elite” und „Rest der Gesellschaft” - sowieso offener zu sein.

Ein gelungenes Album, was ein sehr buntes Potpourri bietet, von Chansons aus der revolutionären Geschichte Frankreichs, dem antifaschistischen Spektrum, bis hin zu einer Hymne der regionalistischen Bewegung und dürfte nicht nur für die frankophile Gemeinde von Interesse sein. // CONTRASTE, Dezember 2010

 

 

:: ... frei von Krampf, Kampf und Agitprop
In den 70er und 80er Jahren war die große Zeit des Liedermachers Bernd Köhler, alias »Schlauch«. Davon zeugen heute noch 4 LPs und zwei Hände voll Single-Schallplatten. Danach ist er kaum noch aufgetreten, bis er 2005 Blandine Bonjour traf. Die heißt wirklich so, stammt aus Lyon und kam der Liebe wegen vor 30 Jahren nach Deutschland.

Mit »der Zeit der Kirschen« beginnt die CD, dem berühmten Chanson das von den Tagen der Pariser Commune und einer unglücklichen Liebe erzählt. Die Auswahl reicht von revolutionären Liedern des 19. Jahrhunderts bis zu den Songs der 68er, von Volksliedern bis zu Ferrat und Brassens. Sie überführt deutsche Klassiker wie »die Moorsoldaten« oder »die Gedanken sind frei« ins Französische. Und hält sich ansonsten frei von Krampf, Kampf und Agitprop. Stattdessen ein Text von Sartre als Kinderlied und »Göttingen« die Hymne der Deutsch-Französischen Annäherung in den 60ern.

Formal sind die Arrangements der 14 Titel auf der CD von Blandine Bonjour und Bernd Köhler durchaus puristisch. Zwei Stimmen und eine Gitarre, gelegentlich ergänzt durch eine zweite Gitarre oder Mandoline von Adax Dörsam. Chansons ohne Zigarre und ohne musiklische Mätzchen.” // Theo Schneider im SWR2-Kulturjournal 06. 10. 2010

 

 

:: Ohne Zigarre aber mit jeder Menge Gefühl
...zu den französischen Liedern, deren Texte natürlich nicht von allen Gästen des Abends zu verstehen waren, wurden immer Hintergrundinformationen über die Entstehung des Stücks und eine Übersetzung geliefert. So bekamen die Zuhörer fast einen kleinen französischen Sprachkurs und einen Streifzug durch die Geschichte und Kultur des Landes mitgeliefert. Auch teilweise sehr persönliche Anekdoten, wie die einzelnen Lieder das Leben der Musiker beeinflusst hatten, wurden erzählt und unterstrichen die lockere Atmosphäre.

Ein Höhepunkt des Chanson-Abends war das Lied "Die Gedanken sind frei", das von allen Gästen gemeinsam gesungen wurde und eine wunderschöne Stimmung vermittelte. Hier spürte man besonders die Begeisterung und Freude der Musiker, die alle Stücke mit großem Engagement vortrugen. // Odenwälder Zeitung vom 12. 10. 2010 zum Chansonkonzert in Mörlenbach (Odenwald)

 

 

:: Der Geist der Commune lebt
Lieder aus dem anderen Frankreich haben Blandine Bonjour und Bernd Köhler in der Ludwigshafener Galerie Hartmannstrasse 45 präsentiert. Auch wer der französischen Sprache nicht mächtig ist, hatte viel Freude an dem Konzert, denn die Künstler haben Hintergründe und Bedeutung der Lieder erklärt.

Dass in dieser deutsch-französischen Kooperation vor allem französische Lieder gesungen werden, hat auch einen historischen Grund, den Bernd Köhler ansprach: Während in Frankreich die Überlieferung der Lieder sehr lebendig ist, hat hier der Faschismus diese Tradition unterbrochen.

Der Schwerpunkt lag auf Chansons mit politischer Haltung. Oft ging es um die Pariser Commune, jenen heroischen Versuch im Jahre 1871 in Paris eine sozialistische Räterepublik zu errichten, in der die Ideale der Freiheit, Gleicheit und Brüderlichkeit für alle gelten. (...) Das Ganze betreiben die Beiden zum Glück nicht bierernst, sondern mit Esprit und Humor. Das eine oder andere Lied war auch dem Publikum bekannt und Mitsingen war ausdrücklich erwünscht. // Gereon Hoffmann in „die Rheinpfalz”, 31. Dezember 2010

 

:: Viel zu schnell zu Ende
Das bei Weitem Beste am Sonntag um die Mittagszeit war der Auftritt von Blandine Bonjour und Bernd Köhler. Dank der guten, geschulten und hörenswerten Stimmen Blandines wie auch Bernds und der ohne fette Verstärker auskommenden gesanglichen Darbietung - mit Gitarrenbegleitung - von den Zeiten der Pariser Commune bis heute, überwiegend in Französisch, aber auch in Deutsch. (...) Jedes Lied wurde den Zuhörenden im historischen, zeitaktuellen Zusammenhang erläutert und so sein für die Arbeiterbewegung bedeutsamer Wert nachvollziehbar nah gebracht. Beispielhafte deutsch - französische Verständigung „von unten” her. Die Gesamtdarbietung war viel zu schnell zu Ende. // »ben« in indymedia zum UZ-Volksfest in Dortmund / 28.06.2011

 

 

:: gegen den Wind des Zeitgeistes
Es gibt sie noch, die geradlinigen, schnörkellosen Künstler mit Akustikgitarre und Botschaft. Sie gehen ihren Weg, zumeist gegen den Wind des Zeitgeistes. Bernd Köhler, der Mannheimer Liedermacher, gehört zu dieser Sorte Mensch. (...) Seine »Karriere« beginnt in den 60ern. Vom ersten öffentlichen Auftritt über den Sieg beim Folkfestival in Ludwigshafen und den Skandal, weil er die Prämie mit den Verlieren teilt. (...) Vor zwölf Jahren beginnt der linke Sohn Mannheims das Liedgut deutscher und internationaler Arbeiter- und Revolutionslieder zu kultivieren, tourt mit dem kleinen elektronischen Weltorchester (ewo2) durch die Republik und belegt auf erstaunliche Weise wie zeitlos aktuell die Texte alter Arbeiterhits sind. // Wolf Goldschmitt in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 12. März 2011

 

:: Vitale deutsch-französische Melange
Bisweilen etwas schwermütige, meistens aber beschwingte Chansonsammlung, die den Geist vergangener Zeiten atmet: Bauern- und Arbeiterlieder, die Pariser Commune, ein vertonter Text von Sartre, Kurt Demmlers »Lied von den Kranichen«. Hier haben sich zwei gefunden: Wahl-Mannheimerin und Chanson-Expertin Blandine Bonjour und der Liedermacher Bernd Köhler.

Ach, wenn man doch nur des Französischen mächtig wäre. Doch es gibt ja die schönen Erklärungen im Booklet und ganz plötzlich und mittenmang, eine famose Version des Evergreens »Die Gedanken sind frei«. Was für eine vitale deutsch-französische Melange! Und danach schauen wir uns den Film über Gainsbourg an. // Matthias von Viereck in „melodie & rhythmus“ (Berlin), November 2010

 

:: gelungenes Projekt europäischer Völkerverständigung
Bernd Köhler aus Mannheim kennt man nicht nur als erfolgreichen Interpreten seiner eigenen Songs, sondern auch als Künstler, der zusammen mit anderen neue Projekte verwirklicht. In den 80ern entwickelte er zum Beispiel auf Gewerkschaftsseminaren mit Kolleginnen und Kollegen Programme und Lieder, seit einigen Jahren ist er Begleiter und musikalischer Kopf des Alstom-Chores. Mit Blandine Bonjour hat „Schlauch” nun ein schönes Album mit französischen Chansons produziert. (...) die gelegentlich mit feuchten Augen von manchem deutschen Linken in Frankreich neu entdeckte Revolutionsromantik mit brennenden Reifen in Paris (statt mit langweiligen Gewerkschaftsfähnchen vor dem Brandenburger Tor) wird in der Lied-Zusammenstellung des Albums etwas zurechtgerückt: Drei der 15 Titel („Die Gedanken sind frei“, „Moorsoldaten“, „Lied von den Kranichen“) sind deutschsprachige Songs. Die lange Tradition revolutionärer und linker Lieder in Deutschland fällt nicht vom Himmel.

Die Musik entspricht dem Stil französischer Chansons: sparsame Instrumentierung mit klarer Struktur (oft nur die Gitarre von Bernd), bei einigen Songs eine Begleitung mit Mandoline und Oktavgitarre (Adax Dörsam). Im Zentrum steht allerdings der ausdrucksvolle Gesang von Blandine und Bernd - oft im Duett. Ein gelungenes Projekt europäischer Völkerverständigung in Sachen linker Kultur. // Werner Lutz, UZ, 21. Januar 2011

 

 

:: auch gut geeignet für den Schulunterricht
... gekauft habe ich mir die CD wegen „Le temps des cerises”. Es ist ein Lied über vergangene Liebe, gescheiterte Revolutionen und eine immer noch brennende Leidenschaft für beides. Dieses Thema zieht sich durch die Lieder der gesamten CD.

Musikalisch bietet die CD wunderschön warmen, oft zweistimmigen Gesang mit dezenter, aber ideenreicher musikalischer Begleitung. Eine CD für alle Freundinnen und Freunde des französischen Chanson - ja und natürlich auch gut geeignet für den Schulunterricht. // Peter Balnis in „Erziehung und Wissenschaft” 12/2010

 

 

:: Liebe auf den ersten Blick
Sie sind noch nicht ausgestorben, die französischen Chansons. Und nicht nur im NaturFreundehaus Rastatt fanden sie begeisterte Aufnahme. Nein, Bernd Köhler (Gitarrist und Sänger) meinte sogar, den Hauch einer Renaissance dieser Gattung wieder zu spüren, die seit fast 30 Jahren nur noch Insidern ein Begriff ist. (...)Blandine Bonjour gefällt mit ihrer sprechenden, klaren Stimme. Ihr Witz funkelt aus jedem Ton, ihr Charme bezaubert, leuchtet durch jede Textzeile, jede Phrase der Melodie. Es war ein „Coup de Foudre” mit diesen beiden Interpreten, „eine Liebe auf den ersten Blick” mit ihrer kraftvollen und lebendigen Musikalität und der revolutionären Hoffnung, die sich in allen Themenbereichen ihrer Musik findet und der sie Stimme geben.(...) // Martina Holbein im Badischen Tagblatt, 19. April 2010, Rastatt

 

 

:: Für die Demo und einen lebendigen Geschichtsunterricht
Im Zuge von Massenarbeitslosigkeit, Kriegspolitik und Terrorwahn formiert sich erneut ein Widerstand von unten, der Solidarität stiftende Songs gut gebrauchen kann. Auch die Klassiker kommen dafür in Frage. Zumal dann, wenn sie so frisch daherkommen, wie auf dem neuen Album von ewo2 - mit Lust am Experiment, das jedoch stets in eingängige Songstrukturen eingebettet ist. Musikalisch treffen Folk und Rock auf Elektronik. (...) Fazit: Taugt zum Zuhören, für die Demo und einen lebendigen Geschichtsunterricht! // Thomas Wagner in melodie & rhythmus (Berlin), März 2010

 

 

:: Mit Respekt
Bernd Köhler, älteren Aktivisten besser als „Schlauch“ bekannt, kultiviert seit den frühen Siebzigern das Liedgut deutscher und internationaler Arbeiter- und Revolutionsbewegungen. Und das nicht im stillen Kämmerlein. Mit seinem 1999 gegründeten kleinen elektronischen Weltorchester ewo2 tourt der Musiker und Komponist eigener Widerstandslieder heute erst recht munter durch die Republik; zuletzt sorgten sie auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin für Erbauung. Ihr Repertoire wächst beständig, weshalb nun das – soeben prämierte – Nachfolge-Album vorliegt. Erstaunlich, wie zeitlos aktuell die Texte alter Arbeiterhits wie dem Solidaritätslied von Brecht / Eisler, dem Bet und Arbeit (1863) von Georg Herwegh, dem Heckerlied oder dem wundervoll gesungenen Bergarbeitersong Sixteen Tons von Merle Travis bis in unsere Gegenwart hineinwirken. Auch, weil ewo2 den Stücken inhaltlich und musikalisch mit Respekt begegnen, ohne ihre Strahlkraft durch allzuviel Pathos zu erdrücken. // ver.di-Mitgliederzeitschrift „publik”, Nr.12 2009

 

 

:: im orientalischen Stil
Arbeiterlied, Elektrobeat - Politische Arbeiterlieder in modernem, internationalen Sound: ewo2. »Das kleine elektronische Weltorchester–ewo2« mit dem Liedermacher Bernd »Schlauch« Köhler erschafft das Arbeiterlied neu: Alte und neue Kampflieder mit Klampfe, Akkordeon und elektronischen Klängen. Bertolt-Brecht-Klassiker im orientalischen Stil. Preisträger der deutschen Schallplattenkritik 2009. // „metallzeitung”, Mitgliedermagazin der IG Metall, 02-2010

 

 

:: gegen den Strich gebürtstet
Das kleine Bremer Schallplattenlabel „Jumpup" von Matthias Henk ist erstmalig mit einer Produktion auf der Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik vertreten - in der Sparte Lied und Chanson wurde die CD „avantipopolo2“ der Gruppe ewo2 in die jüngste Bestenliste aufgenommen. Das Ensemble um den Mannheimer Songschreiber und Sänger Bernd Köhler hat für dieses Album historische und aktuelle Revolutions- und Widerstandslieder neu bearbeitet und um Eigenkompositionen ergänzt. (...)
Die eingängigen Melodien hat das kleine elektronische Weltorchester kräftig und überhaus intelligent gegen den Strich gebürstet, sodass diese Agitationslieder einen völlig anderen, auf den Text konzentrierten Anstrich bekommen. // Weser-Kurier Kultur, 22. November 2009

 

 

:: Packen und mitreißen
„Weltwirtschaftskrise und Globalisierung haben neues Interesse an Liedern des politischen Widerstands geweckt. Die Mannheimer Band ewo2 hat gerade ihre zweite CD mit solchem Liedgut und dem Titel „Avanti Popolo2” herausgebracht. (...) Kämpferisch und engagiert deklamiert und sang Köhler. Ihm geht es darum, zu packen, mitzureißen. Auch die alten Klassiker von Bert Brecht/Hanns Eisler haben dazu Potential. Sei es die „Resolution der Kommunarden” oder das „Solidaritätslied”. Und weil dieses ein internationaler Appell ist, zupft Adax Dörsam arabische Melodien auf seiner Saz dazu. Laurent Leroi steuert ein fantasiereich und filigran gespieltes Konopfakkordeon bei. Hans Reffert ist ein Mann des Blues. Darum gab er eine eindringliche Interpretation des alten Klassiker „16 Tons”, der von der Ausbeutung amerikanischer Bergwerksarbeiter erzählt. Alles Leid der geschundenen Bergleute schrie er heraus, rau und wild und bluesig, von den wimmernden Klängen seiner Slide-Gitarre sparsam begleitet. Die Not des Volkes war auch für den russischen Poeten Wladimir Majakowski ein Thema, sei es in der Sowjetunion oder in Deutschland. „Schon” ist eine düstere Ballade über das Berlin der 30er Jahre, von Christiane Schmied in düsteren Klängen eindrucksvoll vertont. Die Keyboarderin zeigte den ganzen abend über ihre Qualitäten als Soundtüftlerin, die auch mal mit clubbigen Beats den alten Widerstandsliedern ein modernes Outfit verpasst. // Rainer Köhl in der „Rheinpfalz”, 24. September 2009

 

 

Georg Spindler – Mannheimer Morgen – 22. Sept. 2009
Hinter dem Bandkürzel ewo verbergen sich drei Mannheimer Musiker mit Renommee: der Sänger/Songschreiber Bernd Köhler, unter dem Künstlernamen Schlauch in den 70er Jahren als politischer Liedermacher bekannt, der Gitarrist Hans Reffert, eine der Galionsfiguren der Mannheimer Rockszene, und die Keyboarderin Christiane Schmied, die in den 90er Jahren mit der Girl-Group The Tillies aufhorchen ließ. Dieses "kleine elektronische weltorchester" (ewo) unternimmt eine gewagte Gratwanderung: Arbeiter- und Revolutionslieder, als Agitsongs zum Mitsingen eher konventionell strukturiert, musikalisch zu aktualisieren. Auf ihrer neuen CD "... in dieser Zeit - avantipopolo 2" (Jump Up) kommt die Combo so zu einigen durchaus brillanten Ergebnissen.

 

 

UNIQUE (Wien) – Nummer 04-09
...it’s not my revolution!“, erklärte Emma Goldman 1931 und welche/r Aktivist/in kann sich ihr nicht anschließen. Was ist eine politische Bewegung ohne ihre Musik? (...) Musik gegen die Krise macht ewo2, die Gruppe um den Liedermacher Bernd Köhler, der in den letzten Jahrzehnten schon umfassend politisch aktiv war. Gut, dass Lieder wie „Gute Tradition (Nazis raus aus unsrer Stadt)” zeitlos hör- und tanzbar sind, denn notwendig sind sie leider immer noch.

 

 

WAZ - Westfälische Allgemeine Zeitung – 25. April 2009
„Während Bernd Köhler – in der Ennepe-Ruhr-Region auch bekannt als „Schlauch“ – mit seinen Liedern und Interpretationen kein Unbekannter ist, gab es in diesem Konzert eine neue Konstellation. Mit der Französin Blandine Bonjour, die seit etwa 20 Jahren in Mannheim lebt, setzte das Duo an diesem Abend – wie könnte es anders sein - mit seinem Programm französische Akzente. Das Programm: ein buntes Bouquet, von den Spott-, Tanz- und Trinkliedern des neunzehnten Jahrhunderts über die politischen Lieder um die Pariser Commune, kraftvoll und mitreißend – aber auch die leisen, melancholischen Töne wurden perfekt und überzeugend vorgetragen. Eine tolle Kombination diese beiden Künstler: engagiert und kompetent. Man spürt, diese beiden Interpreten leben ihre Lieder! ”

 

 

Christof Meueler in JungeWelt (Berlin) - 30.12.2008
„Bernd Köhler ist schneller als die Klischees. Vergleichbar mit Lucky Luke, der auch schneller zieht als sein Schatten. Sozusagen die Avantgarde in der eigenen Propaganda. (...) Bernd Köhler ist aber vor allem schneller als die Klischees, weil er direkt zur Sache kommt. Einfache Worte für die großen Dinge. Liebe und Revolution, darunter geht nichts, gerade im Alltag. (...) Bei Köhler ist die Musik sehr bedacht. Die läuft nicht nur mit, sondern macht sich eigenständig, traut sich was, haut rein, schwankt auch mal und kitzelt. Sie wartet und rauscht davon, will was und kommt zurück. Bei Liedermachern selten anzutreffen. Da gibt es immer noch das Gitarrengehaue (1.Generation), die süßliche Weltmusik (2.Generation) und neuerdings das Indiegepose (3. Generation). Köhler kennt sie alle und macht lieber Kunst.

 

 

Kai Engelke in „Köpfchen”, Infomagazin der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, 02-2008 „Sie ist in bestem Sinne ungewöhnlich, die neue CD von Bernd Köhler. Köhler schreibt die Lieder, die er allein für notwendig erachtet. Seine berechtigte Kritik an bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen formuliert er differenziert, kein bisschen plakativ, nahezu verhalten. Es gelingen ihm eindringliche Sprachbilder und er beherzigt tatsächlich die von ihm auch ausgesprochene Erkenntnis, dass das Große oft im Kleinen liegt. Schöne Beispiele dafür sind die beiden letzten Lieder auf der CD, „Drei Steine” und das sympathische Liebeslied „Eine nette Geschichte“. Auch das Hintergründige, das augenzwinkernd Ironische bekommt seinen Platz, z.B. in den Liedern „Dicker Hund” oder „Porte-Monnaie noir”.”

 


Rainer Rupp über ein Workshop-Wochenende des Freidenker-Verbandes (Burg Waldeck, Juni 2008) „Das größte Interesse fand der auf die Praxis aktueller, linker Proteste orientierte Workshop von Bernd Köhler (Schlauch). Der mitreißende Liedermacher verstand es, in kürzester Zeit mit den Workshop-Teilnehmern einen Chor zu formieren und aktuelle Streiklieder einzustudieren, die das neue Blitz-Ensemble dann am Abend auf der großen Bühne unter freiem Himmel vortrug, mit überwältigendem Erfolg.”

 

 

Rainer Katlewski im Musikmagazin „Trottoir” (Berlin), Heft 58/08
„Nach langen Jahren der Pause als Liedermacher stellt Bernd Köhler neue poetische und engagierte Lieder vor, die mit hörbar französischen Einflüssen musikalisch gekonnt arrangiert sind. Lieder, die Lebensfreude und die Utopie einer anderen Welt verteidigen („Komm Marie“), die für Gelassenheit im alltäglichen Kampf plädieren („Der Stein des Weisen“) und die Profitlogik internationaler Konzerne kritisieren („SOS – In voller Fahrt“). Es sind ansprechende Metaphern, die den Kitsch früherer Jahre vermeiden. Lieder, die in den zukünftigen sozialen Auseinandersetzungen ihre Nützlichkeit haben werden.”

 

 

SWR2 Kultur-Journal aus Baden-Württemberg, 11-12-2007
„Es war ein Erfolg, der alle überrascht hat. Denn gleich mit seiner ersten CD wurde das „kleine elektronische weltorchester” aus Mannheim zur CD des Monats der Liederbestenliste gewählt. „Die neue Welt”, so heißt die CD der Mannheimer Musiker um den Liedermacher Bernd Köhler. Sie verbinden auf sehr eigene Weise elektronische Musik mit Volksmusik und Chansons, dazu anspruchsvolle Texte.”

 

 

Nikolaus Gatter im Musik-Magazin „Folker”, Sept. 2007
„Was wir so oft vermissen müssen, dieser talentierte Mensch wagt's noch einmal. Mit Gitarren und Keyboards von ewo, dem „kleinen elektronischen Weltorchester”, artikuliert er unversöhnliche Empörung gegen das Sosein des Daseins. Seine „neue Welt” hat nichts Selbstverständliches, Heimeliges, keine Moral, keinen Auswegweiser mehr. Das angeblich revolutionäre Subjekt lässt in „Reproduktion” die Hosen runter, und es ist, wie es ist. Liedermacheridole werden gegen den Strich gebürstet: Degenhardts „Vorstadtfeierabend“ mit gruseliger Basslinie aufgemöbelt, Brecht-Eislers glattpolierter Trösterichgesang vom Grund der Moldau an den Straßenrand geholt und dem Ernst der Schoah-Thematik ausgesetzt („Drei Steine”). Eine Produktion, die aufmerksame Ohren verdient!”

 

 

Michael Kleff (Deutschlandfunk) - Empfehlung für die Liederbestenliste, August 2007
„Vielen ist Bernd Köhler unter seinem Künstlernamen Schlauch bekannt, unter dem er in den siebziger und achtziger Jahren einige LPs mit Aktionsliedern veröffentlichte. Eine davon - „Schlauch Live - Das Hartmannstraßenkonzert 1989” ist als CD wieder erhältlich. Unter dem Titel „Die neue Welt” hat Bernd Köhler jetzt eine neue CD mit 12 Songs vorgelegt, die auch eine absolute CD-Empfehlung wäre. Doch da ich nun einmal mit einer Lied-Empfehlung dran bin, muss ich mich mit einem Titel begnügen. „SOS” heißt das Stück, das ich empfehlen möchte. (...) Mit „SOS” ist Bernd Köhler eine wunderbare Parabel gelungen, mit der er eine Gesellschaft anklagt, deren Definition von Freiheit bedeutet, „dass jeder kann wie er will / wenn er nur kann und wenn er nur will. / Was ist ein Menschenleben wert in diesem ungleichen Krieg. / Die Fäden werden im Hintergrund gezogen. / Übergeordnete Interessen diktieren die Regeln auf den Schlachtfeldern. / Und wir lassen uns immer wieder rekrutieren / rechtlos, vogelfrei, /irgendwann dann versenkt - / im friendly fire.”


Rhein-Neckar-Zeitung - 22-04-2008
„Es war kein Sturm auf den Palast, aber ein Hauch von Revolution lag doch in der Luft: Der Verein „Kunstpalast” brachte die Band ewo2 auf die Bühne der alten Schule. Mit ihrem Programm „Avantipopolo” sorgten die Künstler dafür, dass die Zuschauer einen Abend der poetischen und politischen Musik genossen.”

 

www.folkworld.de, März 2008
„Bernd Köhler singt im Geheul der Kriegssirenen seine trotzig schönen Lieder. Ganz nach dem Motto: Komm Marie, lass uns grad heut den roten Stern zum tanzen bringen! ”


Dirk Erb in Metallzeitung (Mitgliedermagazin der IG Metall) November 2007 „Viele Gewerkschafter kennen den Liedermacher Bernd Köhler noch unter seinem Spitznamen „Schlauch”. Auf seiner neuen CD schaffen er und das „Kleine Elektronischen Weltorchester” Klangwelten aus Rock- und Hawaii-Gitarren, Akkordeon und Elektroniksounds mit Anklängen an das Chanson. Die Texte sind politisch, auch mal rauhbeinig oder skurril. Der Titel „SOS - in voller Fahrt”, eine Parabel zum Thema Werksschließung, liegt ganz vorn in der internationalen Liederbestenliste deutschsprachiger Musik.”

 

Dietrich Jahns – Main-Echo - 27-09-2007
„Nachdenkliche, mitunter poetische, von Köhler selbst verfasste und komponierte Lieder fanden Anklang. Die Zuhörer sangen oft engagiert und begeistert mit. Dass Köhler stark vom französischen Chanson beeinflusst ist, wurde schnell deutlich. Er hat eine kraftvolle Stimme, seine Mimik und Gestik sind beeindruckend. Kongenial war auch die Darbietung seiner beiden Partner Hans Reffert und Christiane Schmied.

Nach einigen, vom Publikum erklatschten, Zugaben stand am Ende des Abends ein Lied des antifaschistischen Widerstands: »Gute Tradition«. Es wurde zuerst im Zusammenhang mit einem Parteitag der NPD für Mannheim komponiert und dort gesungen, später aus gegebenen Anlässen auch in anderen Städten.”

 

junge welt 21-09-2007
„Der kreative Mannheimer Liedermacher überrascht selbst seine Fans. Bernd Köhler hat mit ewo2 eine Reihe von bekannten Arbeiterliedern ausdrucksstark bearbeitet - die Künstler verführen zum neuen Hören.”

 

Rote-Hilfe Magazin 04-2007
„Bernd Köhler und seine musikalischen MitstreiterInnen haben sich mit fein justierten Paukenschlägen in der Szene zurückgemeldet und servieren zwei abwechslungsreiche, thematisch als auch musikalisch überzeugende CDs die vor allem Lust auf kommende Bühnenauftritte machen.”

 

Werner Lutz in UZ (Unsere Zeit), 10. August 2007
„Die obligatorische Frage, die man sich gelegentlich in guter Rückerinnerung an linke Kulturschaffende stellt, „Was macht eigentlich ...” - hat Bernd Köhler selbst mit dem inzwischen legendären Alstom-Lied (gemeinsam mit den KollegInnen eingesungen, die um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpften) schon vor einigen Jahren beantwortet.

Die neue Welt, in der wir leben, ist geprägt von den Folgen der Globalisierung. Bernd Köhler skizziert immer wieder die Auswirkungen der neoliberalen Veränderungen in seinem gewohnten Stil (anprangernd, nachdenklich, beschreibend, aufrüttelnd).

Die Degenhardt-Interpretation „Feierabend” (aus den frühen 60ern) auf dem Album wirkt vor allem durch die Musik absolut zeitgemäß: die Synthesizer-Klänge und die dumpfe E-Gitarre von Hans Reffert schaffen den Rahmen für ein bedrohliches Szenario der Wiederkehr der Lodenmäntel, das angesichts der Rechtsentwicklung (Kriegstreiberei, alte und neue Nazis, die auf dem Vormarsch sind) nicht übertrieben wirkt. - Auf Bernd Köhlers bei seinem Konzert am Pressefest angekündigte Hommage an Franz Josef Degenhardt darf man jedenfalls gespannt sein.

 

Gisela Büdel - MainPost: 28-09-2007
„Acht Gitarren, Keyboard, elektronische Maschinen, Verstärker. Betreten dazu drei Vollblutmusiker wie die des elektronischen Weltorchesters „ewo2” die Bühne, ist ihnen Aufmerksamkeit garantiert. Die drei Musiker stehen für Klassiker des politischen Liedgutes und raffinierte Eigenkompositionen. (...) Alles in allem eine kreative Mischung von revolutionärem Geist, Tradition und Moderne; in dem Bewusstsein, dass Erfahrungen von gestern auch heute noch aktuell und verwendbar sind.”

 

Badische Zeitung, Offenburg, November 2007
„ Was der Mannheimer Bernd Köhler und seine Band, die am Mittwoch Abend in der Großmarkthalle gastierten mit Liedern, Musik und Toncollagen alles anstellte, war witzig, lyrisch, hart ... Die Themen für sein Programm findet der Texter und Sänger Bernd Köhler auf der Straße: Aufmerksamkeit und gespanntes Zuhören bei den Zuschauern riefen nicht nur die Texte der Lieder hervor, es war auch ein besonderer Genuss, Köhlers Band zuzuhören. Die Musikerin und die Musiker, die seit Jahren in dieser Formation zusammenarbeiten, bewiesen großes Können und begeisterten mit einem perfekten harmonischen Zusammenspiel.”

 


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